Die verborgene Kuriosität auf dem Pincio
Zwischen den baumgesäumten Alleen des Pincio, in einer grünen Ecke unweit der berühmten Aussichtsterrasse, verbirgt sich eine der poetischsten Kuriositäten Roms: die Water Clock oder das Idrocronometro (die Wasseruhr). Es handelt sich um eine seltene hydraulische Uhr aus dem 19. Jahrhundert, eingefasst in ein zierliches neogotisches Türmchen inmitten eines Beckens: ein kleines Meisterwerk aus Technik und Fantasie, das Groß und Klein bis heute verzaubert. Ein Detail, das eilige Besucher oft übersehen, das aber einen Halt verdient.
Wie sie funktioniert
Das Idrocronometro ist eine vom Wasser angetriebene Uhr: Statt von einer Feder oder einem Pendel wird der Mechanismus von der Kraft des Wassers bewegt, das abwechselnd kleine Behälter füllt, ein Waagebalkensystem in Schwingung versetzt und so die Zeiger antreibt. Ein raffiniertes Beispiel hydraulischer Uhrmacherkunst, einem faszinierenden Feld, in dem Wasser, Mechanik und Präzision zusammenspielen. Sie in Betrieb zu sehen, mit fließendem Wasser und einrastendem Mechanismus, ist ein kleines Schauspiel.
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Die Geschichte
Die Wasseruhr auf dem Pincio stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde von einem Dominikanermönch, Pater Giovan Battista Embrico, ersonnen; die mechanische Ausführung übernahm Gioacchino Ersoch. Auch auf internationalen Ausstellungen präsentiert, wurde sie zu einer der kuriosen Attraktionen der Umbertine-Ära, des späten 19. Jahrhunderts in Rom. Ihr neogotisches Türmchen, eingebettet in den kleinen Teich zwischen dem Grün, ist seither ein romantischer und ungewöhnlicher Winkel des Pincio.
Wo sie steht
Das Idrocronometro liegt entlang der Alleen des Pincio, im Gartenbereich oberhalb der Piazza del Popolo, nur einen kurzen Weg von der Aussichtsterrasse entfernt. Es liegt etwas abseits des Hauptwegs: Die Suche lohnt sich, am besten verbunden mit einem Spaziergang bis zur Terrasse und zu den Gärten der Villa Borghese.
Tipps für den Besuch
- Suchen Sie es zwischen den Alleen: Es liegt abseits, nahe dem kleinen Teich, eingebettet ins Grün.
- Verbinden Sie es mit der Terrasse: Der Blick auf die Piazza del Popolo ist nur wenige Schritte entfernt.
- Eine Kuriosität für Familien: Der Wassermechanismus weckt bei Kindern große Neugier.
- Freier Eintritt: Sie steht im Freien, in den öffentlichen Gärten des Pincio.
Häufige Fragen
Was ist die Wasseruhr auf dem Pincio? Eine seltene hydraulische Uhr aus dem 19. Jahrhundert (Idrocronometro), eingefasst in ein neogotisches Türmchen inmitten eines Beckens, entlang der Alleen des Pincio: eine der faszinierendsten Kuriositäten Roms.
Wie funktioniert das Idrocronometro? Es wird von der Kraft des Wassers bewegt, das abwechselnd kleine Behälter füllt und ein Waagebalkensystem antreibt, das die Zeiger bewegt: ein Beispiel hydraulischer Uhrmacherkunst.
Wer hat es ersonnen? Es wurde im 19. Jahrhundert vom Dominikaner Pater Giovan Battista Embrico entworfen und vom Mechaniker Gioacchino Ersoch ausgeführt und wurde zu einer Attraktion der Umbertine-Ära, des späten 19. Jahrhunderts in Rom.
Wo genau steht es? Entlang der Alleen des Pincio, im Gartenbereich oberhalb der Piazza del Popolo, nahe dem kleinen Teich, nur einen kurzen Weg von der Aussichtsterrasse entfernt.
Muss man dafür bezahlen? Nein: Sie steht im Freien, in den öffentlichen Gärten des Pincio, mit freiem Zugang.
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Artikel #604 · Kategorie: Monumente · Aktualisiert: Mai 2026