Ein Museum für Forschung und Experiment
Das MACRO (Museum of Contemporary Art of Rome) ist kein Museum der "Meisterwerke in der Vitrine", sondern ein Ort der Forschung: Der Rundgang dreht sich um die Wechselausstellungen, um Künstlerprojekte und um die aktuellsten Ausdrucksformen. Hier erfahren Sie, was Sie erwartet und was Sie nicht verpassen sollten.
Die Wechselausstellungen
Das Herzstück des MACRO ist sein Ausstellungsprogramm, das häufig wechselt: Einzel- und Gruppenausstellungen, Installationen, Fotografie, Video, Performances sowie Veranstaltungen rund um Verlagswesen und Design. Genau deshalb lohnt es sich immer, vorab zu prüfen, welches Projekt zum Zeitpunkt Ihres Besuchs läuft: Jedes Mal bietet das Museum etwas Neues.
Die Sammlung
Neben den Ausstellungen bewahrt das MACRO eine Sammlung, die der italienischen und internationalen Kunst von der Nachkriegszeit bis heute gewidmet ist: Malerei, Skulptur, Fotografie und neue Medien, die die Entwicklung der zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksformen erzählen. Die Sammlung wird durch Inszenierungen und Rundgänge in Szene gesetzt, die mit den laufenden Ausstellungen in Dialog treten.
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Die Architektur von Odile Decq
Ein wesentlicher Teil des Besuchs ist das Gebäude selbst: Der Erweiterungsbau von Odile Decq ist in jeder Hinsicht ein Werk zeitgenössischer Kunst. Nicht verpassen sollten Sie:
- Die große Halle mit ihren Rampen und schwebenden Baukörpern.
- Die roten Schnitte, die die weißen und schwarzen Räume beleben.
- Die Panoramaterrasse auf dem Dach mit Blick über das Viertel.
Die Architektur, entstanden aus der Umnutzung der ehemaligen Brauerei Peroni, ist ein glänzendes Beispiel für den Dialog zwischen der Industrie des 20. Jahrhunderts und zeitgenössischem Design.
So planen Sie Ihren Besuch
In etwa 1 bis 1,5 Stunden sehen Sie das Beste:
- Die Halle und die Architektur von Odile Decq
- Die laufende Wechselausstellung
- Die Rundgänge der Sammlung
- Die Panoramaterrasse
Häufige Fragen
Was gibt es im MACRO zu sehen? Vor allem Wechselausstellungen, Installationen, Fotografie und Performances, eine Sammlung zeitgenössischer Kunst von der Nachkriegszeit bis heute sowie die berühmte Architektur von Odile Decq.
Gibt es "feste" Werke zu sehen? Die Stärke des MACRO sind die Wechselausstellungen und die Sammlung, die immer wieder neu in Szene gesetzt wird. Prüfen Sie, welches Projekt zum Zeitpunkt Ihres Besuchs läuft.
Lohnt sich der Besuch allein wegen der Architektur? Ja: Der Erweiterungsbau von Odile Decq mit der Halle, den Rampen, den roten Akzenten und der Terrasse ist ein Erlebnis für sich, auch für Designbegeisterte.
Ist das MACRO für Kinder geeignet? Das hängt von den laufenden Ausstellungen ab: Zeitgenössische Kunst und weitläufige Räume können vor allem ältere Kinder neugierig machen. Erkundigen Sie sich nach möglichen Angeboten für Familien.
Wie viel Zeit sollte man einplanen? Etwa 1 bis 1,5 Stunden, je nach Ausstellungen und Interesse an der Architektur.
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Artikel #475 · Kategorie: Museen · Aktualisiert: Mai 2026