Ein intimes Museum, Saal für Saal entdeckt
Der Besuch im Museo Napoleonico ist eine Reise in das Rom der Bonaparte durch die ausgestatteten Säle des Palazzo Primoli. Kein großes Museum, sondern eine erlesene häusliche Sammlung, in der Portraits, Büsten, Schmuckstücke und persönliche Objekte eine Familie und eine ganze Epoche erzählen. Das sollten Sie nicht verpassen.
Portraits und Büsten der Bonaparte
Die Säle des Museums sind bevölkert von Portraits und Büsten Napoleons und seiner Angehörigen: Kaiser, Könige, Prinzessinnen und Verwandte, die die europäische Geschichte geprägt haben. Hervor stechen die Bildnisse von Paolina Bonaparte Borghese (Pauline Bonaparte/Borghese), berühmt für ihre Schönheit (von Antonio Canova in einer Statue verewigt, die heute in der Galleria Borghese steht), von Letizia Ramolino, der Mutter Napoleons, und von Luciano Bonaparte (Lucien Bonaparte). Eine echte Familiengalerie.
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Memorabilia und Objekte der Epoche
Neben den Portraits bewahrt das Museum eine reiche Vielfalt an Memorabilia:
- Schmuck, Kleider und Accessoires mit Bezug zu den Bonaparte.
- Möbel, Porzellan und Silber im Neoclassical- und Empire-Stil.
- Persönliche Objekte und napoleonische Erinnerungsstücke.
- Dokumente, Drucke und Gemälde aus jener Zeit.
Es sind Zeugnisse, die den Stil und den Geschmack des napoleonischen Zeitalters und des Roms im 19. Jahrhundert wieder lebendig werden lassen.
Die Säle und die Atmosphäre
Der Reiz des Museums liegt auch in den Sälen selbst des Palazzo Primoli: sorgfältig gepflegte Räume, die die Atmosphäre einer noble residence des 19. Jahrhunderts bewahren, mit Decken, Wandbespannungen und Möbeln der Epoche. Man hat das Gefühl, ein bewohntes Haus zu betreten und nicht ein klassisches Museum: ein intimes, stimmungsvolles Erlebnis.
Die Verbindung zu Rom
Das Museum erzählt ein wenig bekanntes Kapitel: die Anwesenheit der Bonaparte in Rom nach dem Sturz Napoleons. Um die Geschichten der einzelnen Persönlichkeiten und ihre Beziehung zur Stadt zu vertiefen, lesen Sie den Artikel Die Bonaparte in Rom.
So planen Sie Ihren Besuch
- Bewundern Sie die Portraits und Büsten der Bonaparte
- Betrachten Sie die Memorabilia und die Objekte der Epoche
- Genießen Sie die ausgestatteten Säle des Palasts
- Vertiefen Sie die Geschichten der Bonaparte in Rom
- Gehen Sie weiter zur Piazza Navona und ins Zentrum
Häufig gestellte Fragen
Was sollte man im Museo Napoleonico sehen? Portraits und Büsten Napoleons und der Bonaparte (Paolina, Letizia, Luciano), Memorabilia, Schmuck und Möbel aus napoleonischer Zeit, in den Sälen des Palazzo Primoli.
Wer war Paolina Bonaparte Borghese? Die Schwester Napoleons, berühmt für ihre Schönheit und von Antonio Canova in einer Statue verewigt, die heute in der Galleria Borghese steht; sie lebte in Rom, und das Museum bewahrt Erinnerungsstücke an sie.
Wie ist das Museum? Klein, intim und erlesen: eine "häusliche" Sammlung in den ausgestatteten Sälen einer noble residence des 19. Jahrhunderts, eher als ein großes Museum.
Steht hier die Paolina-Statue von Canova? Nein: Die berühmte Statue der Paolina Borghese von Antonio Canova steht in der Galleria Borghese. Das Museo Napoleonico bewahrt andere Portraits und Memorabilia der Familie.
Wie viel Zeit braucht man? In der Regel 45-60 Minuten: ideal, um sie mit einem Besuch der Piazza Navona und des historischen Zentrums zu verbinden.
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Artikel #597 · Kategorie: Museen · Aktualisiert: Mai 2026