Die Straße, die zweitausend Jahre alt ist und immer noch begangen wird
Die Via Appia Antica ist die berühmteste aller Römerstraßen, die Regina Viarum: 312 v. Chr. von Appius Claudius Caecus angelegt, verband sie Rom mit Brindisi und dem Orient. Heute ist ihr erster Abschnitt, gleich außerhalb der Aurelianischen Mauer, ein außergewöhnlicher archäologischer Park: das originale Pflaster, über das einst die Legionäre zogen, gesäumt von monumentalen Gräbern, Mausoleen, christlichen Katakomben und Villenresten, zwischen Pinien und römischer Campagna. Es ist einer der stimmungsvollsten und am wenigsten "touristischen" Orte Roms — hier wandern Sie buchstäblich mitten durch die Geschichte.
Was die Appia Antica einzigartig macht
- Das originale römische Pflaster: Auf manchen Abschnitten gehen Sie über dieselben Steine wie vor 2.000 Jahren.
- Die Katakomben: die großen unterirdischen christlichen Friedhöfe (San Callisto, San Sebastiano, Domitilla). → Catacombe di San Callisto
- Die Gräber und Mausoleen: vom Mausoleum der Cecilia Metella bis zu den Dutzenden Grabstätten entlang der Straße.
- Die Landschaft: Mittelmeerpinien, Aquädukte, Wiesen — die "römische Campagna" der Maler des 19. Jahrhunderts.
- Der autofreie Sonntag: Der erste Teil der Appia ist sonntags für den Verkehr gesperrt, ideal für Spaziergänge und Radtouren.
Ein großer Park: Planung lohnt sich
Die Appia Antica ist kein einzelnes Monument, sondern ein kilometerlanger Park, dessen Stätten sich entlang der Straße verteilen. Katakomben, Cecilia Metella, Villa dei Quintili und die Aquädukte liegen weit auseinander und sind schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden: Um sie in einem halben Tag in Ruhe zu besichtigen, macht das Privatfahrzeug (oder sonntags das Fahrrad) einen riesigen Unterschied.
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Wie Sie sie besichtigen
- Zu Fuß: Der erste Abschnitt ist wunderschön, doch die Entfernungen zwischen den Stätten sind groß.
- Mit dem Fahrrad: ideal am Sonntag (Straße für Autos gesperrt); Verleih verfügbar.
- Mit privatem Fahrer: die bequemste Lösung, um in einem halben Tag mehrere Stätten zu sehen — mit Katakomben und Cecilia Metella, ohne kilometerweit zu laufen.
- Archeobus / Bus 118: öffentliche Optionen, allerdings mit eingeschränkten Fahrzeiten und Abdeckung.
Praktische Informationen
- Wo: gleich außerhalb der Porta San Sebastiano, südlich von Rom.
- Wann hin: sonntags für den Fußgängerabschnitt; Frühling und Herbst sind die besten Jahreszeiten.
- Katakomben: Besichtigung nur mit Führung, nach Voranmeldung; an einigen Wochentagen geschlossen (je nach Stätte unterschiedlich).
- Kombiticket: verfügbar für Terme di Caracalla + Cecilia Metella + Villa dei Quintili.
Häufig gestellte Fragen
Was kann man auf der Via Appia Antica sehen? Die Katakomben (San Callisto, San Sebastiano, Domitilla), das Mausoleum der Cecilia Metella, die Gräber und Mausoleen entlang der Straße, die Kirche Domine Quo Vadis, Villenreste und, nur ein Stück entfernt, den Parco degli Acquedotti. Alles eingebettet in die römische Campagna.
Wie besichtigt man die Via Appia Antica? Zu Fuß oder mit dem Fahrrad (ideal am Sonntag, wenn sie für Autos gesperrt ist), mit dem Archeobus/Bus 118 oder mit einem privaten Fahrer — der bequemsten Lösung, um die weit auseinanderliegenden Stätten in einem halben Tag zu verbinden.
Ist die Via Appia sonntags für den Verkehr gesperrt? Ja, der erste Abschnitt der Appia Antica ist sonntags und an Feiertagen für Autos gesperrt und wird so zum Paradies für Fußgänger und Radfahrer.
Wie viel Zeit braucht man für die Appia Antica? Von einem halben Tag (Katakomben + Cecilia Metella + Spaziergang) bis zu einem ganzen Tag, wenn Sie Villa dei Quintili und die Aquädukte hinzunehmen.
Kann man die Katakomben der Via Appia frei besichtigen? Nein: Sie sind nur mit einer Führung nach Voranmeldung zugänglich. Jeder Komplex (San Callisto, San Sebastiano, Domitilla) hat unterschiedliche Schließtage: Prüfen Sie das vor Ihrem Besuch.
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Artikel #247 · Kategorie: Archäologie · Aktualisiert: Mai 2026